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Module anti_squatter

Module anti_squatter 

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GUID-zu-Identity-Bindings-Cache (C3.8).

Spec DDS-Security 1.2 §7.4.3 (Identity-Cert-Bind), §9.3.1 + §10.3.4: ein boeswilliger Peer kann eine fremde GUID schadhaft “squatting” versuchen, indem er SPDP-Beacons mit gleicher GuidPrefix aber abweichendem IdentityToken sendet. Ohne Bindings-Tracking wuerde der Peer-Cache den Squatter genauso behandeln wie den legitimen Original-Peer und im SEDP-Match-Verfahren beginnt eine Confusion- Phase, die ein DoS-/Cred-Exfil-Vektor ist.

Der IdentityBindingCache hier merkt sich pro GuidPrefix den Hash des erstmals gesehenen IdentityToken. Bei nachfolgenden Announces mit gleicher GuidPrefix wird der Hash neu berechnet und verglichen — Mismatch fuehrt zur Ablehnung.

§Was hier nicht gemacht wird

  • Identity-zu-GUID-Ableitung: Spec §9.3.1.1 erlaubt eine deterministische Bindung GuidPrefix = Hash(Cert-Public-Key). Das ist eine staerkere Garantie, kommt aber erst mit dem vollen PKI- Handshake-Pfad (C3.1).
  • Time-bounded Re-Binding: ein Peer der seine Identity-Cert rotiert (OCSP-revoked → neues Cert) braucht ein Re-Binding-Path. Aktuell muss er aus dem Cache evicted werden, dann re-discovered wird er mit der neuen Bindung akzeptiert. Optionale Spec-Sektion §10.3.3.2 OCSP — kommt mit C3.9.

Structs§

IdentityBindingCache
Cache der ersten beobachteten Identity-Bindung pro GuidPrefix.

Enums§

BindingDecision
Bewertung eines neuen IdentityToken-Announces durch den Cache.

Type Aliases§

GuidPrefixBytes
12-byte GuidPrefix aus DDSI-RTPS (Wire-Layout).